BGH, Urteil v. 29.02.2012 – VIII ZR 346/10

Bei einer sehr weit auseinandergehenden Streuung der Vergleichsmieten hat der Tatrichter mit Unterstützung des Sachverständigen auf der Grundlage einer ausreichend großen, repräsentativen Stichprobe vergleichbarer Wohnungen zunächst das breite Spektrum der am Markt tatsächlich gezahlten Mieten auf den engeren Bereich der Entgelte zu begrenzen, der as Spanne der ortsüblichen Vergleichsmiete anzusehen ist.